DIE LINKE. Schwetzingen setzt mit der „Kümmerecke“ kommunalpolitisch auf Dialog.

17. August 2019  Kommunales Schwetzingen

In Schwetzingen bringt die Partei DIE LINKE, mit Stadtrat Werner Zieger, ein neues Projekt zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an den Start:

Die Kümmerecke

Am Samstag, 17.08.2019, fand dieses erstmals unter dem Slogan „Dein direkter Draht zum Rat“ auf dem Wochenmarkt statt. Damit möchte die Partei nicht nur ihr Wahlversprechen, auch außerhalb von Wahlperioden erreichbar, sichtbar und transparent zu bleiben, umsetzen, sondern DIE LINKE will die in Schwetzingen lebenden Menschen auch dazu ermuntern, sich in der Stadtpolitik einzubringen. Eine regelmäßige Präsenz „auf der Straße“ soll Stimmungen in der Bevölkerung auffangen und bei kommunalpolitischen Problemen, die geäußert werden, zur gemeinsamen Lösungsfindung mit den Betroffenen beitragen.

Trotz anfänglichen Regens waren einige Aktive ab zehn Uhr am Stand auf dem Marktplatz, der aus gegebenem Anlass mit Regenbogenfahne*** geschmückt war, anzutreffen, um Fragen zu beantworten und zu diskutieren. Als der Regen sich dann endlich verzogen hatte, war die Resonanz der Passantinnen und Passanten, auf den „Kleinen Planken“ vor der Volkshochschule, sehr gut. Viele Fragen wurden beantwortet. Oft kam auch die Frage „Warum stehen Sie denn hier, ist denn schon wieder Wahlkampf?“ Wobei die Antwort immer „Nein, wir lösen nur unser Versprechen ein, welches wir im Wahlkampf gegeben haben, für die Belange der Schwetzingerinnen und Schwetzinger da zu sein, auch wenn nicht gerade Wahlkampf ist!“ lautete, was ein Bekenntnis ist, das offenbar sehr gut ankam.

Demokratie braucht Offenheit und die jederzeitige Bereitschaft, sich mit den konkreten Bedürfnissen der Bevölkerung außeinanderzusetzen, sind sich die Mitglieder der Partei DIE LINKE in Schwetzingen sicher. Deshalb will der Ortsverband dieses Format auch regelmäßig einmal im Monat weiterführen. In der Saison Oktober 2019 – März 2020 wird darum außerdem zum vierten Mal in Folge immer freitags bei passendem Wetter, „Kaffee & Tee am Bahnhof“ stattfinden – hier können Menschen, die am Bahnhof auf Bahn oder Bus warten, bei einem frischen Heißgetränk mit Stadtrat Zieger und anderen LINKEN ins Gespräch kommen. DIE LINKE in Schwetzingen und Umgebung weißt ausßerdem ausdrücklich darauf hin, dass all ihre Ortsversammlungen, Treffen und Veranstaltungen grundsätzlich öffentlich sind. Termine werden regelmäßig auch auf Facebook und auf der Website des Kreisverbandes Rhein-Hardt bekanntgegeben.”

*** Wir nehmen den Angriff auf eine CSD-Teilnehmerin am vergangenen Wochenende am Bahnhof zum Anlass eines ganz klar zu machen: Jede Form von Homo- und Transphobie darf in der Gesellschaft heute keinen Platz mehr haben. DIE LINKE feiert nicht nur beim #CSD mit, sondern wir streiten auch konsequent für eine Gesellschaft, aus der jede Form der Ausgrenzung endlich verbannt wird!

Hierzu auch ein Bericht aus der „Schwetzinger Zeitung