Nicht nur labern, machen!

Wenn ihr Eure lokalen Hilfsstrukturen unterstützen könnt, dann tut es bitte! Diese Strukturen müssen gerade noch dickere Bretter bohren als sonst. Am Besten fragt ihr nach, was am dringendsten gebraucht wird – und wenn ihr keine Geld- oder Sachspende leisten könnt, dann vielleicht ein bisschen Zeit und tatkräftige Unterstützung?

In schweren Krisen leiden diejenigen am stärksten, die wirtschaftlich und sozial ohnehin schlechter gestellt sind, deshalb ist die Arbeit von Menschen, die sich für die vermeintlich Schwächsten der Gesellschaft einsetzen, umso wichtiger: Einen wichtigen Beitrag zur Versorgung ärmerer Menschen mit Nahrungsmitteln leisten dabei die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafeln. Doch diese haben momentan vielerorts Probleme: Wo die Tafeln überhaupt geöffnet haben, fehlen sowohl Lebensmittelspenden als auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Der Tafelladen “Appel und Ei” in Schwetzingen hat einen alternativen Weg gefunden, Menschen zu versorgen, indem nunmehr Lebensmitteltüten ausgegeben werden. Doch auch hier gibt es akuten Mangel. Es fehle vor allem an den Grundlagen wie Mehl, Milch, Zucker und Eiern, so Norbert Holter von „Appel und Ei“ auf eine Anfrage der örtlichen Linkspartei.

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DIE LINKE. übt harsche Kritik am AfD-Stadtverbandsvorsitzenden Andreas Clewe für die Forderung, Flüchtlinge zum Spargelstechen zu verpflichten

Heute in der Schwetzinger Zeitung, die Antwort der Partei DIE LINKE. SchwetzingenPLUS auf die reaktionäre Mitteilung der örtlichen AfD: “Während die meisten Menschen sich in dieser Krise auf solidarische Prinzipien besinnen, missbrauche die AfD Corona zur Feindbildpflege: ‘Überraschend daran ist nur, dass ich darüber immer noch jedes Mal schockiert sein kann.'”

Hier der Link zum Artikel in der Schwetzinger Zeitung.

DIE LINKE. traf sich am Vortag zum Weltfrauentag in Schwetzingen

Der Ortsverband der Partei DIE LINKE. traf sich am Vortag zum Weltfrauentag, am 07.03.2020, in Schwetzingen um eine Grußkarte mit Blume an Frauen zu überreichen.

DIE LINKE. traf sich zum Weltfrauentag

Ist es wirklich nur der eine Tag, an dem an Frauen und deren Rechte gedacht wird? Nein, mit Sicherheit nicht, aber es ist der Tag an dem sie leider immer noch um Ihre Rechte kämpfen müssen und auf diesen Umstand auch hinweisen.
Immer noch müssen sie gegen häusliche Gewalt, Vergewaltigung in der Ehe, Unterdrückung und um die nötigen Plätze in Frauenhäuser kämpfen. Unbezahlte Pflegearbeit sowie noch 21% weniger Lohn für gleiche Arbeit sind immer noch an der Tagesordnung. Immer noch der Kampf gegen solche Aussagen wie: „Ach stell dich nicht so an“, „Gib doch zu dass es dir auch ‚Spaß‘ macht“, „Du siehst aber Se*y aus“. Grabschereien am Arbeitsplatz, Partys, Bussen und Zügen, Oktoberfest und vieles mehr finden viele „Männer“ immer noch „cool“. Alleinerziehende müssen sich noch immer gegen zudringliche Vermieter zur Wehr setzen, diese verwechseln den Mietzins mit einer Bereitschaft für sonstige „Leistungen“. Andere verbinden ihe Phantasien, z.T. ganz offen, bei einer Besichtigung für eine Mietwohnung mit den Worten „Wenn sie mir ein wenig ‚entgegenkommen‘ kann ich auch was für Sie tun“. Wenn man auch einmal daran denkt, dass unser gewohntes Sozialsystem zusammenbrechen würde, wenn besonders Frauen, sich nicht um unsere Älteren, Pflegebedürftigen im Pflegebereich, aber besonders auch Zuhause kümmern würden.
Genau aus solchen beispielhaften Gründen gehen wir auf die Straße und zeigen damit allen Frauen der Welt Respekt für Ihre Leistungen, Anerkennung für Ihre Arbeit und nicht wegen der Blume einmal im Jahr.

Artikel in der Schwetzinger Zeitung vom 09.03.2020

Erneute Demo nach Ereignissen in Thüringen

Dank an alle Teilnehmer*innen!

Gestern, 09.02.2020, kamen etwa 160 Menschen zusammen um gegen die Vorgänge in Thüringen ein klares Zeichen zu setzen. Aufgerufen zur Demo haben u.A. DIE LINKE. Heidelberg, DIE LINKE. Schwetzingen, SPD Heidelberg, Grüne Heidelberg, Jusos Heidelberg, Linksjugend [‘solid] Heidelberg/Rhein-Neckar, Grüne Jugend Heidelberg. Sehr erfreulich war, dass auch Junge Liberale mitgemacht haben.

F. Reck (DIE LINKE. SchwetzingenPLUS) moderierte die Kundgebung. In seiner Einleitung plädierte er für eine geschlossene Einheit aller demokratischen Kräfte und rief dazu auf, die #AfD und alle faschistischen Kräfte zu schwächen wo sich die Gelegenheit bietet.

Anbei noch der Link zum Bericht in der RNZ.