Kommunales Schwetzingen

Nicht nur labern, machen!

Wenn ihr Eure lokalen Hilfsstrukturen unterstützen könnt, dann tut es bitte! Diese Strukturen müssen gerade noch dickere Bretter bohren als sonst. Am Besten fragt ihr nach, was am dringendsten gebraucht wird – und wenn ihr keine Geld- oder Sachspende leisten könnt, dann vielleicht ein bisschen Zeit und tatkräftige Unterstützung?

In schweren Krisen leiden diejenigen am stärksten, die wirtschaftlich und sozial ohnehin schlechter gestellt sind, deshalb ist die Arbeit von Menschen, die sich für die vermeintlich Schwächsten der Gesellschaft einsetzen, umso wichtiger: Einen wichtigen Beitrag zur Versorgung ärmerer Menschen mit Nahrungsmitteln leisten dabei die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafeln. Doch diese haben momentan vielerorts Probleme: Wo die Tafeln überhaupt geöffnet haben, fehlen sowohl Lebensmittelspenden als auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Der Tafelladen “Appel und Ei” in Schwetzingen hat einen alternativen Weg gefunden, Menschen zu versorgen, indem nunmehr Lebensmitteltüten ausgegeben werden. Doch auch hier gibt es akuten Mangel. Es fehle vor allem an den Grundlagen wie Mehl, Milch, Zucker und Eiern, so Norbert Holter von „Appel und Ei“ auf eine Anfrage der örtlichen Linkspartei.

Weiterlesen. Da kommt noch mehr

Corona: Fiebermessen und Rassismus? Oder doch lieber Solidarität?

Auf die Kritik von DIE LINKE. SchwetzingenPLUS und Die Grünen Schwetzingen am Verhalten der AfD reagiert die rechte Partei uninformiert, teilweise erlogen, streckenweise wirr:

Wer den Blick auf angeblich Ungesagtes lenken muss, zeigt damit auch, dass er dem tatsächlich Gesagten wenig entgegen zu setzen hat – trotzdem ist dies eine bekannte Taktik der AfD, die auch zu solch, streckenweise uninformierten, streckenweise platt erlogenen und streckenweise wirren Stellungnahmen führt, wie sie deren hiesiger Ortsgruppensprecher, Andreas Clewe, nun als Antwort auf Reaktionen der Schwetzinger GRÜNEN und LINKEN zu seinem Vorschlag, unausgebildete Geflüchtete für landwirtschaftliche Arbeit zu verpflichten, formuliert hat.
Dabei ist für demokratische Kräfte die Frage, ob zu allen Provokationen dieser Partei Stellung bezogen werden sollte, oder ob man sich weigert über »jedes hingehaltene Stöckchen« zu springen, schwer abzuwägen: Provokation ist einerseits der Treibstoff des AfD-Parteiapparates, es wäre also falsch, auf jede einzugehen. Gleichzeitig darf – insbesondere angesichts der Verantwortung, die diese Krise der Politik auf allen Ebenen auferlegt – vieles nicht unwidersprochen bleiben. DIE LINKE. SchwetzingenPLUS wird also nicht Bezug auf jede Einzelheit von Herrn Clewe nehmen, sondern nur einzelnen Äußerungen widersprechen, die niemals unkommentiert bleiben dürfen!

Weiterlesen. Da kommt noch mehr

DIE LINKE. übt harsche Kritik am AfD-Stadtverbandsvorsitzenden Andreas Clewe für die Forderung, Flüchtlinge zum Spargelstechen zu verpflichten

31. März 2020  Kommunales Schwetzingen

Heute in der Schwetzinger Zeitung, die Antwort der Partei DIE LINKE. SchwetzingenPLUS auf die reaktionäre Mitteilung der örtlichen AfD: “Während die meisten Menschen sich in dieser Krise auf solidarische Prinzipien besinnen, missbrauche die AfD Corona zur Feindbildpflege: ‘Überraschend daran ist nur, dass ich darüber immer noch jedes Mal schockiert sein kann.'”

Hier der Link zum Artikel in der Schwetzinger Zeitung.

Corona-Krise: Stunde der radikalen Reaktionäre, oder Stunde der gelebten Solidarität?

27. März 2020  Kommunales Schwetzingen

AfD-Politiker fordern Pflichtarbeit von Geflüchteten, Studierenden und Schüler*innen auf den Spargelfeldern, weil wegen gesperrter Grenzen und Quarantäneregelungen ausländische Erntehelfer fehlen. Geflüchtete sollen so eine Gegenleistung für ihre Unterbringung in Flüchtlingsunterkünften erbringen. DIE LINKE. SchwetzingenPLUS stellt klar: Der Vorstoß geübte Fachkräfte durch unerfahrene Kräfte, die dazu offenbar auch auch verpflichtet werden sollen, zu ersetzen, hilft nicht nur keinem landwirtschafltichen Betrieb, er ist auch eine zutiefst reaktionäre Idee! Tatsächlich missbraucht die rechtsradikale Partei in der Corona-Krise wieder einmal die wirtschaftlichen Ängste für Propagandazwecke!

In der Schwetzinger Zeitung war am 27. März eine Pressemitteilung der Schwetzinger AfD-Ortsgruppe zu lesen, in der deren Sprecher Andreas Clewe fordert, statt professionellen Erntehelfern aus Osteuropa sollten die lokalen Landwirte doch einfach Flüchtlinge auf ihre Felder schicken. DIE LINKE SchwetzingenPlus nimmt diese Pressemitteilung zum Anlass, die Äußerungen der lokalen AfD zur Corona-Krise etwas zu beleuchten. Dabei stellen wir zunächst fest, dass derzeit in der Gesellschaft zwei gegeneinander gerichtete Bewegungen im geforderten Umgang mit der Krise zu beobachten sind:

Auf der einen Seite stehen Kräfte, die besonnenes Handeln fordern, die zu Solidarität mit den betroffenen Mitmenschen aufrufen, und die sich bewusst damit befassen, wie die Krise und ihre Folgen demokratisch und solidarisch zu bewältigen sind. Da gibt es jene, die, wie der Schwetzinger Oberbürgermeister René Pöltl und die Stadtverwaltung, bedauerliche aber notwendige Beschränkungen von Freiheitsrechten transparent und Schritt um Schritt erläutern, und konsequent umsetzen. Da sind auch jene, die das Private offen politisch werden lassen, indem sie Solidaritätsinitiativen mitgründen, ehrenamtliche Botengänge für Seniorinnen und Senioren übernehmen, oder betroffenen Menschen im Internet oder per Telefon Zuspruch geben.

Die Mehrheit will in dieser Krise solidarischere Gesellschaftsstrukturen, reaktionäre Kräfte wollen aber das Gegenteil und betreiben Feindbildpflege, statt an demokratischen Lösungsprozessen mitzuwirken!

Weiterlesen. Da kommt noch mehr