Sozialpolitik

Endlich ist der Inklusionsbeirat Rhein- Neckar am Start

22. Januar 2020  Inklusion, Sozialpolitik

Das Motto des Inklusionsbeirat lautet „Nichts über uns ohne uns“ und das trifft eigentlich den Nagel auf den Kopf. Leider immer noch wird viel zu viel über die Köpfe von Menschen mit Behinderung hinweg entschieden, statt mit ihnen zusammen. Selbstbestimmte Teilhabe sieht anders aus.
Nach einem längeren Findungs- und einem umfangreichen Beteiligungsprozess mit zahlreichen Workshops hat Patrick Alberti maßgeblich unser aller Beirat gegründet und im R-N-K fest verankert. Wir, sind die (siehe Bild) 38 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis die nun für die 68.000 Menschen, alleine im R-N-K, einsetzen und deren Interesse in den Kommunen und im Kreis vertreten. Natürlich können wir auch mit unserer Expertise die Gemeinden bei kniffligen Fragen beraten und eine Hilfestellung geben in allen Bereichen die mit Inklusion zusammenhängen.
Marions und meinen herzlichen Dank an Patrick Alberti der das alles erst mit seinem außergewöhnlichem Engagement ermöglicht hat. Danke.

Hier der Link zur Rhein-Neckar-Kreis-Seite

Klimawandel: Was tun, wenn die Erde brennt?

26. August 2019  Sozialpolitik, Umweltpolitik

Angesichts der jüngsten Flächenbrände insbesondere in Brasilien, stellt sich die Frage, wie es überhaupt noch gelingen können soll, die schlimmsten ökologischen und sozialen Folgen des Klimawandels zu verhindern oder zumindest auf ein irgendwie ertragbares Level zu begrenzen.

Als in Brasilien der rechtsextreme Jair Bolsonaro als Präsident an die Macht gewählt wurde, war klar: Für die Umwelt- und Klimapolitik des Landes kann das nichts Gutes verheißen. Diese Vermutung bestätigte sich auch schnell, als Regulierungen gelockert wurden, Steuererleichteungen an umweltschädigende Konzerne ausgeteilt wurden und immer wieder deutlich gemacht wurde, dass der Schutz des brasilianischen Urwaldes keine Priorität hat.

Im Juni 2019 wurden so bereits 60% mehr Fläche in Brasilien abgeholzt als im Vorjahresmonat – für das erste Halbjahr sieht es nicht besser aus. Dabei wird an vielen Stellen die Brandrodung eingesetzt, weil es vor allem darum geht Weide- und Ackerflächen (zum Beispiel für Tierfutter) zu gewinnen.
Auch diese Brandrodungen sind Teil der unmittelbaren Ursache für die 76.000 Feuer, die in Südamerika lodern und die grüne Lunge des Planeten vernichten, der fortschreitende Klimawandel verbessert zusätzlich die Bedingungen für verheerende Flächenbrände, weshalb nun Millionen Hektar, 84% mehr als im vergangenen Jahr, artenreicher und klimatologisch wertvoller Urwald zum Fraß der Flammen werden, was wiederum unmittelbar negativen Einfluss auf das Weltklima hat. Ganzen Beitrag lesen »