Schon immer gegen Altersarmut, schon immer antifaschistisch.

Mitglieder der schwetzinger LINKEN und der Omas gegen Rechts.

Zur »Mahnwache gegen Altersarmut« hatte am Freitag, den 24.01.20, die Initiative »Fridays gegen Altersarmut«, die aus einer Facebookgruppe mit mittlerweile über 300.000 Mitgliedern hervorgegangen war, aufgerufen. Rund 80 Personen mit unterschiedlichen Hintergründen folgten diesem Aufruf in Schwetzingen. Im Vorfeld zu diesen »Mahnwachen«, die bundesweit stattfanden, zeigte sich, dass die Gruppe von Rechtsextremen und Verschwörungsideologen unterschiedlichster Couleur gekapert worden war, um die berechtigen Ängste der Menschen vor Armut im Alter für die eigene Agenda zu instrumentalisieren – über diese Tatsache wurde auch vielfach in verschiedenen Medien, unter anderem im SWR, aber auch in der Schwetzinger Zeitung und in etlichen überregionalen Zeitungen, aufgeklärt. Inwieweit dies für die »Mahnwache« in Schwetzingen ebenso galt, war zunächst unklar, weshalb DIE LINKE Schwetzingen beschloss, der »Mahnwache« mit der gebotenen Skepsis aber doch zunächst unvoreingenommen zu begegnen.

Denn Armut, gerade im Alter, betrifft nach wie vor auch in und um Schwetzingen viele Menschen, und formell sind die angegebenen Ziele der Initiative mit den Ansätzen der Partei DIE LINKE nicht nur vereinbar, einige der formellen Ziele sind tatsächlich originär linke Forderungen.
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Neujahrsempfang in Schwetzingen

Unser Neujahrsempfang am 22.01.2020 im Ortsverein – DIE LINKE. Schwetzingen mit Janine Wissler & Sahra Mirow war ein voller Erfolg. Etwas über 20 Leute kamen zu Besuch, ins „Blaue Loch“ in Schwetzingen, und lauschten den Vorträgen mit einer Fragestunde in Anschluß, welche von den Anwesenden auch reichlich genutzt wurde. Die Stimmung war super alle hatten richtig Freude und Spaß daran.
Ich möchte allen danken welche an der Orga mitgemacht haben und somit dafür gesorgt haben, dass alles reibungslos geklappt hat. Danke.
Besonders möchte ich aber Janine und Sahra für ihre tollen Reden und Beiträge danken, die für eine klasse Stimmung gesorgt haben, aber auch für Motivation für das neue Jahr.
So kann man richtig gut ins neue Jahr 2020 starten.

Hier noch der Link zum Pressebericht ( Dieser ist leider hinter einer Paywall, aber mit einer kostenlosen Anmeldung hat man 5 Artikel pro Monat frei)

Endlich ist der Inklusionsbeirat Rhein- Neckar am Start

Das Motto des Inklusionsbeirat lautet „Nichts über uns ohne uns“ und das trifft eigentlich den Nagel auf den Kopf. Leider immer noch wird viel zu viel über die Köpfe von Menschen mit Behinderung hinweg entschieden, statt mit ihnen zusammen. Selbstbestimmte Teilhabe sieht anders aus.
Nach einem längeren Findungs- und einem umfangreichen Beteiligungsprozess mit zahlreichen Workshops hat Patrick Alberti maßgeblich unser aller Beirat gegründet und im R-N-K fest verankert. Wir, sind die (siehe Bild) 38 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis die nun für die 68.000 Menschen, alleine im R-N-K, einsetzen und deren Interesse in den Kommunen und im Kreis vertreten. Natürlich können wir auch mit unserer Expertise die Gemeinden bei kniffligen Fragen beraten und eine Hilfestellung geben in allen Bereichen die mit Inklusion zusammenhängen.
Marions und meinen herzlichen Dank an Patrick Alberti der das alles erst mit seinem außergewöhnlichem Engagement ermöglicht hat. Danke.

Hier der Link zur Rhein-Neckar-Kreis-Seite

Klimawandel: Was tun, wenn die Erde brennt?

Angesichts der jüngsten Flächenbrände insbesondere in Brasilien, stellt sich die Frage, wie es überhaupt noch gelingen können soll, die schlimmsten ökologischen und sozialen Folgen des Klimawandels zu verhindern oder zumindest auf ein irgendwie ertragbares Level zu begrenzen.

Als in Brasilien der rechtsextreme Jair Bolsonaro als Präsident an die Macht gewählt wurde, war klar: Für die Umwelt- und Klimapolitik des Landes kann das nichts Gutes verheißen. Diese Vermutung bestätigte sich auch schnell, als Regulierungen gelockert wurden, Steuererleichteungen an umweltschädigende Konzerne ausgeteilt wurden und immer wieder deutlich gemacht wurde, dass der Schutz des brasilianischen Urwaldes keine Priorität hat.

Im Juni 2019 wurden so bereits 60% mehr Fläche in Brasilien abgeholzt als im Vorjahresmonat – für das erste Halbjahr sieht es nicht besser aus. Dabei wird an vielen Stellen die Brandrodung eingesetzt, weil es vor allem darum geht Weide- und Ackerflächen (zum Beispiel für Tierfutter) zu gewinnen.
Auch diese Brandrodungen sind Teil der unmittelbaren Ursache für die 76.000 Feuer, die in Südamerika lodern und die grüne Lunge des Planeten vernichten, der fortschreitende Klimawandel verbessert zusätzlich die Bedingungen für verheerende Flächenbrände, weshalb nun Millionen Hektar, 84% mehr als im vergangenen Jahr, artenreicher und klimatologisch wertvoller Urwald zum Fraß der Flammen werden, was wiederum unmittelbar negativen Einfluss auf das Weltklima hat. „Klimawandel: Was tun, wenn die Erde brennt?“ weiterlesen