Umwelt- und Klimapolitik

Energiewende: Die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht!

»Seien wir realistisch und fordern wir, was machbar ist!«, so antwortet der Landtagskandidat der LINKEN im Wahlkreis Schwetzingen auf einen Leserbrief der Ketscher Bürgerin Marion DeMille in der Schwetzinger Zeitung. Zuvor hatte dieser sich in einem Interview in der selben Zeitung grundsätzlich für die Weiterentwicklung der Geothermie ausgesprochen, zugleich aber festgestellt, dass bei dem Tiefengeothermie-Projekt, das durch die mittlerweile insolvente italienische Firma Geoenergie in Brühl realisiert werden sollte, etliches »schiefgelaufen« sei – unter anderem bemängelt Reck die fehlende Transparenz und Bürgerbeteiligung von Seiten des Unternehmens und der zuständigen Stellen.

»Ich möchte Frau DeMille danken, dass sie mir die Möglichkeit gibt, meine kurze Äußerung zur Geothermie zu spezifizieren. In dem Interview, auf das sie sich in dem Leserbrief bezieht war dies ja nur sehr kurz und am Rande zur Sprache gekommen«, so Reck. »Richtigerweise stellt Frau DeMille fest, dass es bei der – unbedingt notwendigen – Energiewende auch um ›Realismus, Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und bezahlbaren Strom‹ für die Nutzenden gehen muss. Realistisch zu sein, heißt hier auch, festzustellen, dass erneuerbare Energien eine grundsätzlich niedrigere Energiedichte besitzen als fossile Brennstoffe, woraus unweigerlich folgt, dass wir, wenn wir es ernst mit der Energiewende meinen, einen pluralen Mix aus erneuerbaren Energien brauchen. Dazu gehören selbstverständlich Photovoltaik-Anlagen und Solarheizungen, die in unserer sonnenreichen Region für alle Neubauten zur Pflicht erklärt werden könnten, dazu gehört auch die Windkraft, gegen die sich ja auch gerne Widerstand regt, der zum Beispiel dazu führt, dass in Teilen Deutschlands ein Kohlekraftwerk näher an einem Wohnhaus gebaut werden darf als ein Windrad, dazu gehört in begrenztem Maße auch die Wasserkraft, und ja, dazu gehört auch die Weiterentwicklung der Geothermie – sowohl der dezentralen Oberflächengeothermie, als auch der Tiefengeothermie – unter entsprechenden Sicherheitsmaßgaben.«

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Hitzegewitter über Schwetzingen, Ketsch und Brühl: Wir danken den heldenhaften Einsatzkräften!

12. August 2020: Mittags herrschen Hitzewarnung und höchste Waldbrandgefahr, abends fegt dann ein Unwetter ungeahnter Kraft über die Gemeinden um die große Kreisstadt Schwetzingen. Bäume werden entwurzelt, Häuser werden abgedeckt, ein Senior*innenheim in Brühl so schwer beschädigt, dass Teile davon einsturzgefährdet sind, unzählige Menschen werden – zum Teil schwer – verletzt. Über Stunden hinweg kommt es zu dutzenden Rettungs-, Sicherungs- und Räumeinsätzen. Ehrenamtliche Held*innen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des THW und des übrigen Bevölkerungsschutzes sind im Dauereinsatz. Ihnen gebührt unser Dank und unser tiefer Respekt – nur ihrem beherzten Eingreifen ist es zu verdanken, dass die Situation nicht noch viel schlimmer gekommen ist! Dafür ein großes “Danke”! Ein “Danke” allein reicht aber nicht. Dazu erklärt unser Landtagskandidat Florian Reck:

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DIE LINKE. unterstützt Bürger*inneninitiative zum Erhalt des Entenpfuhls

Am 24.10.19 soll ab 19:00 im Weldesaal des Restaurants “Blaues Loch” eine Bürger*inneninitiative zum Erhalt des Entenpfuhls gegründet werden. DIE LINKE unterstützt dies und erklärt: Die Bürger*inneninitiative zum Erhalt des Entenpfuhls muss ein breites demokratisches Bündnis jenseits der Parteipolitik werden.

Schon früh in der jetzt laufenden Debatte hat DIE LINKE in und um #Schwetzingen klar gemacht, dass sowohl auf der wasserrechtlichen als auch auf der klima- und Umweltschutzebene ein Kiesabbau im #Entenpfuhl indiskutabel ist. Insbesondere ausschlaggebend ist dabei, dass sich die fragliche Fläche schon heute in (vorläufig) wasserrechtlich geschütztem Gebiet befindet – was aus Sicht der LINKEN ein Ausschlusskriterium für jegliche Intensivierung der Planung sein sollte. Wenn aufgrund eines sich veränderten Klimas Trockenperioden und Hitzewellen zunehmen, darf die lokale Trinkwasserversorgung keinesfalls gefährdet werden!

Der Scoping-Termin am 20. August 2019 im Landratsamt in Heidelberg, bei dem neben Vertreter*innen verschiedener politischer Kräfte auch zahlreiche Interessierte aus den Anrainergemeinden anwesend waren, zeigte unserer Ansicht nach hinreichend, dass weder der ökologische Ausgleich für die Abholzung dieses Waldstückes erbracht werden kann, noch dass eine Gefährdung der Trinkwasserversorgung der Region ausgeschlossen werden kann. Hier stimmen wir mit Die Grünen Schwetzingen, der #SPD, den Freien Wählern und der #CDU in Schwetzingen und Umgebung überein. So begrüßen und unterstützen wir angesichts des großen Bevölkerungsinteresses an der Erhaltung des Entenpfuhls die geplante Gründung einer Bürger*inneninitiative.

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Fridays for Future auch in Schwetzingen

21. September 2019  Umwelt- und Klimapolitik

Am 20.09.2019, gingen Menschen allen Alters auch in Schwetzingen auf die Straße und demonstrierten für Ihre Zukunft, für ihre Kinder, Enkel und nachfolgenden Generationen, um ganz klar ein Zeichen zu setzen, dass es so wie es heute läuft nicht weiter gehen kann.
Denn eines wird auch immer klarer und gewinnt zunehmend an Bedeutung, dass der Mensch immer vor dem Profitstreben einiger großer weltweit agierender Konzerne kommen muss!
Erstaunlich auch das Zeichen das die evan. Kirchengemeinde gesetzt hat denn die lies die Kirchturmuhr um genau 5 Min. vor 12 Uhr stehen um sich so mit den Klimaaktivisten zu solidarisieren. Was auch sehr schön war, dass alles friedlich aber auch mit einer gehörigen Lautstärke abgelaufen ist.
Einfach toll das Engagement dieser Menschen mitzuerleben und mittendrin dabei zu sein.
Laut Polizei kamen zwischen 250 und 300 Teilnehmer*innen.