Klimawandel: Was tun, wenn die Erde brennt?

26. August 2019  Sozialpolitik, Umweltpolitik

Angesichts der jüngsten Flächenbrände insbesondere in Brasilien, stellt sich die Frage, wie es überhaupt noch gelingen können soll, die schlimmsten ökologischen und sozialen Folgen des Klimawandels zu verhindern oder zumindest auf ein irgendwie ertragbares Level zu begrenzen.

Als in Brasilien der rechtsextreme Jair Bolsonaro als Präsident an die Macht gewählt wurde, war klar: Für die Umwelt- und Klimapolitik des Landes kann das nichts Gutes verheißen. Diese Vermutung bestätigte sich auch schnell, als Regulierungen gelockert wurden, Steuererleichteungen an umweltschädigende Konzerne ausgeteilt wurden und immer wieder deutlich gemacht wurde, dass der Schutz des brasilianischen Urwaldes keine Priorität hat.

Im Juni 2019 wurden so bereits 60% mehr Fläche in Brasilien abgeholzt als im Vorjahresmonat – für das erste Halbjahr sieht es nicht besser aus. Dabei wird an vielen Stellen die Brandrodung eingesetzt, weil es vor allem darum geht Weide- und Ackerflächen (zum Beispiel für Tierfutter) zu gewinnen.
Auch diese Brandrodungen sind Teil der unmittelbaren Ursache für die 76.000 Feuer, die in Südamerika lodern und die grüne Lunge des Planeten vernichten, der fortschreitende Klimawandel verbessert zusätzlich die Bedingungen für verheerende Flächenbrände, weshalb nun Millionen Hektar, 84% mehr als im vergangenen Jahr, artenreicher und klimatologisch wertvoller Urwald zum Fraß der Flammen werden, was wiederum unmittelbar negativen Einfluss auf das Weltklima hat. Ganzen Beitrag lesen »

Sommerfest DIE LINKE. in Schwetzingen

25. August 2019  Kommunales Schwetzingen
Sommerfest2019
Sommerfest 2019, Bild: Werner Zieger


Gestern, am 24.08.2019, feierte der Ortsverband DIE LINKE. in Schwetzingen sein großes Sommerfest. Geladen waren Die Mitglieder der Kreisverbände aus Kraichgau-Neckar-Odenwald, Rhein-Hardt und Heidelberg.
Zum einen feierten wir die inzwischen zehnjährige Tradition eines Sommerfestes und natürlich den erstmaligen Einzug in den Stadtrat von Schwetzingen.
Unterstützt wurde das Fest vom grandiosen Chor aus Karlsruhe „Die Rotkrakehlchen“ und dem Liedermacher Roland Beigel mit seiner Gitarre und alten und neuen Kampflieder der Arbeiterbewegung. Die Bilder können leider nur einen winzig kleinen Teil der tollen Stimmung wiedergeben … schade für alle die es verpasst haben oder verhindert waren.

Jahresabschluss der Basisorganisation Schwetzingen+

25. August 2019  Kommunales Schwetzingen

02.11.2019 von 19:00 Uhr bis ca. 21:30 Uhr im „Blauen Loch“ in Schwetzingen.

Ihr seid politisch interessiert? Ihr wollt wissen, was DIE LINKE so macht? Ihr wollt euch vielleicht auch einbringen oder zumindest angeregt mit uns diskutieren?

Dann kommt doch zum Jahresabschluss der Basisorganisation Schwetzingen+ der LINKEN: Hier habt ihr die ideale Gelegenheit, die LINKE in Schwetzingen, Ketsch, Oftersheim und Brühl persönlich kennen zu lernen, in gemütlicher Atmosphäre wollen wir gemeinsam auf das sehr politische Jahr 2019 zurückblicken, Erfolge feiern – und Vorsätze für das neue Jahr fassen.

Umweltschutz statt Schotter und Profit: Kein Kiesabbau im Entenpfuhl!

Zur umstrittenen Planung der Heinz Krieger KG, zwischen Ketsch und Hockenheim auf Gemarkung Schwetzingen Sand und Kies durch Nassauskiesung zu gewinnen äußert sich die örtliche LINKE nach dem öffentlichen Scoping-Termin wie folgendermaßen:

Mit großem Interesse haben Mitglieder der Partei DIE LINKE am Dienstag, den 20. August 2019, den Scoping Termin zur Causa »Entenpfuhl« verfolgt. Hierbei sollte im Dialog mit Behörden, betroffenen Interessenvertretungen und Umweltverbänden geklärt werden, welche Fragen und Methoden in die vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung bezüglich des geplanten Kiesabbaus noch zu berücksichtigen sind. Margarete Schuh, die als Leiterin des Wasserrechtsamtes den Termin leitete, verglich dies mit dem Aufstellen einer »To-Do-Liste«, die von der Heinrich Krieger KG abgearbeitet werden muss.

Auch wenn eine Entscheidung in dieser Sache erst in drei bis vier Jahren zu erwarten ist, zeigt die Anwesenheit zahlreicher Interessierter bei dem Termin, dass der Schutz von Natur- und Erholungsräumen sowie des Trinkwassers der Bevölkerung auch dann ein Anliegen ist, wenn die Situation noch nicht akut ist. DIE LINKE in Schwetzingen, Ketsch, Brühl und Oftersheim begrüßt das große Interesse der Einwohnerschaft ausdrücklich.

Besonders hervorzuheben ist dabei das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der Natur- und Umweltschutzverbände, deren Arbeit etliche berechtigte Fragen aufwarf, denen die bisher vorgenommenen Prüfungen nicht gerecht werden, sowie die Präsenz von Aktiven der »Extinction Rebellion«, die ausgerüstet mit Bannern und Plakaten ihren Protest gegen das Projekt zeigten. Auch wenn diese beiden Formen des Engagements sehr unterschiedlich wirken, sind sie aus Sicht der Partei DIE LINKE Ausdruck des selben – wachsenden – zivilgesellschaftlichen Bewusstseins für die Dringlichkeit, die der Beantwortung der großen ökologischen Fragen zugemessen werden muss.

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